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Ultraman - Die Filme

Ultraman Mebius & Ultraman Brothers (Review)

Regie & SFX-Director: Kazuya Konaka; Drehbuch: Keiichi Hasegawa; Musik: Toshihiko Sahashi; Cast: Shunji Igarashi – Mirai Hibino/Ultraman Mebius (Stimme); Susumu Kurobe – Shin Hayata/Ultraman (Stimme); Kouchi Moritsugu – Dan Moroboshi/ UltraSeven (Stimme); Jiro Dan - Hideki Go/Ultraman Jack (Stimme); Keiji Takamine – Seiji Hokuto/Ultraman Ace (Stimme); Aiko Ito – Aya Jinguji; Ouga Tanaka – Takato Jinguji; Hideyuki Tanaka – Zoffy (Stimme); Hiroya Ishimaru – Ultraman Taro (Stimme)

Vor zwanzig Jahren kämpften Ultraman, UltraSeven, Ultraman Jack und Ultraman Ace gegen ein mächtiges, interdimensionales Monster mit dem vielsagenden Namen U-Killasaurus. Nur durch ein großes Opfer konnten sie das Ungetüm in ein Gefängnis am Grund der Kobe-Bucht sperren: Sie hatten alle nur noch so wenig Energie übrig, dass sie sich praktisch nicht mehr in ihre Ultra-Formen verwandeln konnten. Seitdem leben die Ultraman Brothers als normale Menschen in Kobe.

Zwanzig Jahre später fliegt Mirai, Mitglied der Anti-Monster-Einheit Crew GUYS und Alter Ego von Ultraman Mebius, nach Kobe, um einer „Vermutung“ nachzugehen. Dort trifft er Aya Jinguji, ihres Zeichens junge Ozeanografin, welche bereits mit 14 Jahren die GUYS-Aufnahmeprüfung bestanden hatte, und deren kleinen Bruder Takato, der eigentlich ein großer Fan von Ultraman Mebius und Crew GUYS war und später mal zu GUYS gehen wollte. Doch vor drei Monaten begegnete er dem Monster Kelbeam, welches seinen Hund schwer verletzte. Takato konnte damals seinen Hund nicht retten, da er zu große Angst hatte. Seitdem projiziert er seine Enttäuschung über sich selbst auf GUYS und Ultraman Mebius, weswegen er Mirai auch eher mit Abweisung straft.

Niemand ahnt, dass sich die drei Außerirdischen Temperor, Zarab, Guts und Nackle in einem getarnten Raumschiff über Kobe schweben und planen, U-Killasaurus zu befreien und mit ihm die Erde zu erobern. Vorher wollen sie jedoch noch Mebius aus dem Weg räumen, und so greift Temperor in Monstergröße die Stadt an. Mirai verwandelt sich in Mebius und stellt sich Temperor zum Kampf. Zarab, Guts und Nackle beobachten den Kampf derweil und studieren Mebius’ Bewegungen und Kampftechniken. Bald ist Temperor besiegt und Mebius verwandelt sich in Mirai zurück.

Schnell trifft Mirai auf Shin Hayata, Alter ego des ersten Ultraman, und wird von diesem seinen Mitstreitern Dan Moroboshi (UltraSeven), Go Hideki (Ultraman Jack) und Seiji Hokuto (Ultraman Ace) vorgestellt. Sie erzählen Mirai von U-Killasaurus und wie die vier Helden ihre Kräfte verloren. Im Gegenzug erzählt Mirai von Takato. Die vier älteren Herren ermuntern Mirai und geben ihm so manche, vor Pathos strotzende Parole mit. Die wendet der junge Mann auch schnell an und verspricht dem Jungen außerdem, mit Mebius zu sprechen, damit er ihm bei seinem nächsten Auftritt das Peace-Zeichen gibt.

In der Zwischenzeit nimmt der Gestaltenwandler Zarab Aya gefangen und nimmt ihre Gestalt an, um Mirai zu täuschen und zu vergiften. Als dies geschafft ist, nimmt Zarab die Gestalt von Mebius an (wobei ihm bei der Farbwahl ein Fehler unterlaufen ist: Ein paar Linien, die eigentlich rot sein müssten, sind schwarz. Eine kleine Hilfe der Filmemacher für den Zuschauer, um den Guten vom Bösen zu unterscheiden.) und beginnt damit, die Stadt zu verwüsten. Takato sieht zu und versteht die Welt nicht mehr, sein gerade erst wieder aufgepeppeltes Vertrauen in seinen Helden schwer erschüttert. Mit letzten Kräften schafft es Mirai, sich in Mebius zu verwandeln und sich seinem schurkischen Doppelgänger entgegen zu stellen. Dies fällt ihm schon nicht mehr so leicht, aber schließlich kann er Zarab besiegen, als sein Energiemesser auf seiner Brust zu blinken beginnt. Und gerade als er Takato das versprochene Peace-Zeichen geben will, wird Mebius von hinten angegriffen. Guts und Nackle nutzen die Gunst der Stunde und sperren Mebius nach kurzem Gefecht in ein Kristallkruzifix ein. Da können die vier alten Helden natürlich nicht tatenlos zusehen. Man beschließt, wieder in Aktion zu treten, auch wenn das Häufchen Restenergie wohl nicht reichen wird, um den Kampf zu überleben. Und so kommt der magische Moment, da Ultraman, UltraSeven, Ultraman Jack und Ultraman Ace wieder in Aktion treten. Mit gemeinsamen Kräften können sie Mebius befreien, müssen aber schnell erkennen, dass sie in eine Falle getappt sind. Mebius ist der Verzweiflung nahe, als er Takato sieht. Ihm hatte er gesagt, dass er niemals aufgeben dürfe, und daran hält er sich nun selbst. Er befreit seine Kameraden und zieht mit ihnen gemeinsam gegen die beiden Aliens in den Kampf. Guts ist schnell besiegt, doch bevor Nackle ebenfalls vernichtet werden kann befreit der schon U-Killasaurus. Mebius und die Ultraman Brothers kämpfen tapfer, doch das Monstrum ist zu mächtig. Da kommen ihnen der Ultraman-Ausbilder Zoffy und Ultraman Taro zu Hilfe. Können sie gemeinsam den U-Killasaurus besiegen, Aya befreien und die Erde retten?!

 

 

Der Film entstand zum 40jährigen Jubiläum von Ultraman, daher kehren die originalen Ultramen zurück. Auch Zarab, Temperor, Guts und Nackle waren Schurken aus den klassischen Serien. Die CGI-Effekte sind zwar nicht sonderlich gelungen, sehen teilweise eher nach Videospiel-Niveau aus, dafür sind alle sonstigen Effekte vom Feinsten. Außerdem sind eindeutig die Ultraman Brothers die Stars des Films, denn hierfür holte man die originalen Darsteller von Hayata, Moroboshi, Hideki und Hokuto für ihre alten Rollen zurück. Crew GUYS spielen nur eine Nebenrolle, haben (von Mirai mal abgesehen) zusammen höchsten fünf Minuten Screentime. Macht nichts, die würden den Film, so wie er ist, wohl auch nur überfrachten. Sind schließlich so schon genug Charaktere. Sehr gelungen ist auch U-Killasaurus, ein ziemlich gewaltiges Monstrum, dass eine echte Herausforderung für die Ultraman Brothers darstellt. Und Mebius darf im Kinoformat richtig glänzen, wird er doch durch seine Mitstreiter „geadelt“. Die Tradition lebt fort, und Ultraman rockt nach 40 Jahren noch immer! 9/10

Galerie:

Kinoposter: http://img512.imageshack.us/img512/8850/ultramanmebiusultramanbqb6.jpg

Ultraman, UltraSeven, Jack & Ace gegen U-Killasaurus: http://img184.imageshack.us/img184/9978/02sq8.jpg 

Mirai und Aya: http://img467.imageshack.us/img467/2388/06fr2.jpg

Die fiesen Aliens Temperor, Zarab, Guts und Nackle: http://img247.imageshack.us/img247/8428/07da8.jpg

Mirai und die (menschlichen) Ultraman Brothers: http://img519.imageshack.us/img519/3126/08pc2.jpg

 

Die letzte Schlacht: http://img522.imageshack.us/img522/2014/14zp4.jpg

Trailer: http://youtube.com/watch?v=pIysIsIyjlE

9.7.07 15:43


Ultraman Tiga - The Final Odyssey (Review)

Dieses Review ist ein Gastbeitrag von Morty und ist zuvor im Forum von Kongulas Pranke erschienen. Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Autors.

ULTRAMAN TIGA- THE FINAL ODYSSEY

Daten zum Film:

Genre: Action/Fantasy/Science-Fiction

Originaltitel: Urutoraman Tiga: The Final Odyssey

Internationaler Titel: Ultraman Tiga: The Final Odyssey

Alternativtitel: Ultraman Tiga: The Movie

Herstellungsland: Japan

Erscheinungsjahr: 2000

Regie: unbekannt

Kinostart Japan: Sommer 2000

Budget: unbekannt

Link zur IMDb: nicht verfügbar

Daten zur DVD:

Label: Bandai Visual/Emotion

Ländercode: 2

Anzahl der Discs: 1

Laufzeit: ca. 84 Minuten NTSC (Coverangabe ist falsch -> 95 Minuten)

Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)

Tonformat: Japanisch Dolby Digital 2.0

Untertitel: Japanisch

Extras: Teaser, Trailer, TV-Spots, Making Of-Featurette

Special Features: keine

Erscheinungsdatum: 21.12.2000 in Japan

Preis: 5000 Yen (rund 40 € / => hierzulande ca. 50-55 &euro

Meine Meinung:

Mortys große Ultraman-Sause geht weiter. Völlig überraschend flatterte heute Mittag der nächste Kandidat, "Ultraman Tiga: The Final Odyssey", in meinen Briefkasten. Ehrlich gesagt war ich diesmal am meisten gespannt, was mir der folgende Film bieten würde. Ganz einfach deshalb, da ich zum ersten Mal keinerlei Anhaltspunkte zu diesem Film hatte. Geschweige denn irgendwelche Meinungen. Da war nichts.

Im Großen und Ganzen legte ich die Messlatte zu "Ultraman Tiga: The Final Odyssey" nicht allzu hoch. Um genau zu sein nahm ich nicht an, dass dieser Film an "Ultraman Cosmos 2: The Blue Planet" herankommen würde. Diese wohl vermeindliche, im ersten Moment in meinen Augen erscheinende Tatsache, legte sich vor allem auf die Betrachtung der Spezialeffekte-Arbeiten nieder.
Genau das war der springende Punkt, da mich so manche Einstellungen im 1998 erschienenden "Ultraman Tiga and Dyna" bitter enttäuschten. "The Final Odyssey" lag dementsprechend genau zwischen den oben aufgeführten Filmen. Letztendlich blickte ich positiv auf das bevorstehende Geschehen, da die neuen "Ultraman"- Filme von Mal zu Mal immer besser wurden. Wie sieht es diesmal aus? Das gilt es für mich nun kurz und knapp zu beantworten...
Storymäßig geht es darum, dass Captain Iruma und sein Team der GUTS (keine Ahnung, was diese Abkürzung tatsächlich bedeuten soll [Global Unlimited Task Squad; -Kai]) in einer alten Ruine drei merkwürdige Statuen entdecken. Urplötzlich lösen sich Gestein und Geröll, und die drei Riesen erwachen zu neuem Leben. Ein Teil des wegrennenden Teams kann sich nicht mehr retten und wird von den drei ungemein bösartigen Kreaturen getötet.
Daigo, ein ehemaliges Team-Mitglied, dass vor Jahren mit einer anderen Kollegin ausgestiegen ist, kehrt zum gleichen Zeitpunkt aufgrund der vorgefallenen Geschehnisse zurück. Wird es ihm gelingen, die drei fürchterlichen Ausgeburten des Bösen zu besiegen und kann er verhindern, dass sie weiterhin alles vernichten, was sich in ihren Weg stellt? Ein erbarmungsloser Kampf entbrennt...
Dies wäre in etwa die gegebene Storyline von "Ultraman Tiga: The Final Odyssey". Man muss dem Film zu Gute halten, dass er viele neue Aspekte mitbringt und völlig neue, nie dagewesene Geschehen in die lange, sowie breite "Ultraman"- Serie bringt. Demnach braucht der Betrachter keine Angst zu haben, irgendetwas vorher Gesehenes nochmals aufgetischt zu bekommen.
Vom Grundprinzip her ist der Film ganz klar mit "Ultraman Cosmos 2: The Blue Planet" (2002) vergleichbar. Beide gehen in gewisser Weise etwas ins Fantasy-Genre über, was sich nicht verleugnen lässt. Das ist von meiner Seite aus um Gottes Willen nicht negativ gemeint - im Gegenteil! Ich begrüße einen leichten Fantasy-Hauch in Ultraman sogar sehr. Gerade "Ultraman Cosmos 2" servierte uns grandiose, unvergessene Bilder, die einem immer wieder und wieder im Gedächtnis hängen bleiben.
Tja, und was gibt es zu sagen? Zur Freude aller ist es hier nicht anders! Ja, in der Tat: Auch "Ultraman Tiga: The Final Odyssey" hat einige spektakuläre Bilder auf Lager. Alleine die völlig zerstörte Untergrundwelt(?) sieht einfach nur klasse aus. Hervor sticht ein orange-bräunlicher Farbton, eine staubige Kulisse und zerfetzte Ruinen schmücken das Bild. Aber auch sonst ist die Optik im Film klasse - da gibt es nichts zu meckern.
Verdanken ist dies natürlich auch der (mal wieder) absolut genialen Kameraführung. Die Leute von Tsuburaya verstehen einfach etwas von Art Direction und lassen ihre Kamerakräne ungehemmt über den Platz sausen. Im Making Of wurde dies sehr gut deutlich, wie genau man mit den angestellten Kameraleuten arbeitet. Von spektakulären Aufnahmen aus schnwindelerregender Höhe, bis hin zu seidig geschmeidigen Aufnahmen in diversen ruhigeren Szenen. Top notch!
Kommen wir - neben der Musik (später hierzu mehr) - zu meinem Lieblingsteil: Visuelle Effekte, CGI-Arbeit und sonstige Bilderfluten sowie Zerstörungsursachen. Vor Spezialeffekten habe ich immer etwas Angst, denn ich hasse es, wenn ich leider Gottes verhunzte Effekte vor meine Augen bekomme. "Ultraman" (2004) und "Ultraman Cosmos vs. Justice: The Final Battle" (2003) blieben weitesgehend - bei Letztgenanntem gab es 1-2 Patzer - von verkorksten Szenen verschont. "Ultraman Cosmos 2: The Blue Planet" wies an manchen Stellen leider leider ein paar Szenen auf, die man hätte besser ausarbeiten können.
Zwar halten sich diese kleineren und vereinzelten Schwächen in Grenzen, aber sie sind nunmal gegeben. Bereits die Einblendung des Filmtitels ließ meine Kinnlade leicht herunterklappen. Mit wundervoller Musik unterlegt, fährt die Kamera aus einer Felsschlucht heraus (eher gesagt zwischen zwei Buchstaben, wie sich Sekunden später zeigt) und fängt kurz darauf den Titel an. Einzelne Brocken fallen ab und schlussendlich erscheint der komplette Titel. Die bereits zu Beginn gesehenen visuellen Effekte sowie die tolle Kamera stimmen einen auf die kommenden Filmminuten bestens ein...
Monster gibt es in diesem Film nicht, ebenso werden keine Städte zerstört. Alles geschieht in dieser eigenartigen Untergrundwelt auf der Insel, die übrigens Ähnlichkeit mit Infant Island (Mothra '61) hat. Aber was wäre ein "Ultraman"- Movie ohne Zerstörung? Richtig: Nichts! Von daher wird der Betrachter auch nicht enttäuscht. In den zahlreichen Kämpfen zwischen Daigo und den drei bösen Kreaturen geht so einiges zu Bruch. Vor allem die sowieso schon ledierten Ruinen müssen nochmals darunter leiden.
Eine Szene ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Sie ist mitunter am spektakulärsten und gehört zu dem Besten, was man in einem Tokusatsu-Film gesehen hat. Im Versuch, die drei Bösen zu vernichten, wird die restliche Ladung Sprengstoff entzündet. Ich war völlig platt nach dieser endgeilen Sequenz. Ich habe selten so gute CGI-Effekte gesehen! Wow! Diese Szene übersteigt selbst "Ultraman Cosmos 2"! Die gezeigten Effekte befinden sich auf einem Niveau irgendwo zwischen "Ultraman" (2004) und "Gamera 3". Fantastisch!
Ich hatte gehofft, dass man mir im Film kurz Zeit gibt, meine Gedanken nach dieser großen Überraschung wieder etwas in eine Reihe zu bringen, aber denkste! Kurz darauf bringt ein neues böses Wesen (ursprünglich weiblich - aber auch in der Kampfform sind weibliche Züge ganz klar zu erkennen) eine höchstspektakuläre Laserpeitsche ins Spiel. Bei Bedarf lässt sich diese auch in ein überdimensionales Laserschwert verwandeln. Hammer!!
Der Film hat allerdings noch viel mehr an spektakulären Sequenzen zu bieten. Auf eine solche möchte ich noch kurz eingehen. Sehr geil die Szene, in der die Self Defense Force (vielleicht ist das die angesprochene GUTS??) Schwärme von heranfliegenden, fiesen und menschenfressenden Vögeln (Bestandteil der Bösen) in der Luft bekämpft. Auch hier sind die CGI-Effekte auf absolut hohem Niveau und zusammen mit Tsuburayas exzellenten Soundeffekten sowie der grandiosen Musik ist das sich abspielende Spektakel einfach einmalig.
Ich sprach es eben kurz an: Die Musik! Der Vorteil der brandneuen "Ultraman"- Filme ist vor allem ihre musikalische Umsetzung. Alle Filme der letzten 5-6 Jahre (soweit ich das momentan beurteilen kann) hat einen ganz eigenen Soundtrack, welcher einem trotzdem jedes Mal Gänsehaut verleiht. Die Musik gehört meiner Meinung nach zu den wichtigsten Elementen in einem Film - hier ist sie wiederum klasse. Keineswegs mit den anderen Ultra-Soundtracks vergleichbar, werden einem hier abermals wundervolle Klänge geboten und in den spektakuläreren Szenen ordentlich Dampf gemacht.
Eine sehr schöne und angenehme Tatsache, dass sämtliche Soundtracks der neuen "Ultraman"- Filme so dermaßen überzeugenkönnen. Gerade läuft bei mir übrigens der Soundtrack zu "Ultraman". Absolut geil!! Soundtracks zu den Ausgaben 2003 sowie 2002 sind bestellt und soeben kam Ausgabe 2000 dazu: "Ultraman Tiga: The Final Odyssey"!!!
Meine Meinung basiert auf der - wieder einmal grandiosen - DVD des Labels Bandai Visual. Diese präsentiert den Film in seinem Originalbildformat 1,85:1 Widescreen und ist selbstverständlich anamorph codiert. Die Qualität ist auf einem sehr hohen Niveau, das Bild ist mit satten Kontrasten und Farben gefüllt. Soweit gibt es hier nichts zu meckern, allerdings tauchen gerade in dunkleren Szenen Grobkörnigkeiten auf, die in gewisser Hinsicht schon etwas nervig sein können. Alles in allem trotzdem ein Super-Bild!
Auf die Ohren gibt es den original japanischen Track in Dolby Digital 2.0. Hier lassen sich sämtliche Parallelen zur Tonspur auf der "Ultraman Cosmos 2: The Blue Planet"- DVD ziehen. Beide DVDs bieten leider keine Dolby Digital 5.1 Surround-Tonspur, was bei der Neuheit dieser Filme natürlich ungemein schade ist. Gerade Tsuburayas Soundeffekte, sowie die Musik generell, würden so besser zur Geltung kommen, ebenso natürlich die Filme selbst.
Die zweite Gemeinsamkeit ist die Qualität der Audiospur, denn auch hier ist ordentlich Druck und Effektivität dahinter. Der Sound weist keinerlei Macken auf, alles erklingt klar und sauber, ohne irgendwelche Mängel. Wie sämtliche der vor 2004 erschienenen Bandai Visual-Ultraman-DVDs beinhaltet auch diese keine englischen Untertitel. Diesmal jedoch Japanische, welche sich zum Glück abschalten lassen.
Das Zusatzmaterial ist leider nicht die Welt. Neben massig Trailern und TV Spots gibt es allerdings ein feines, siebenminütiges Making Of!! Das ist richtig klasse. Es macht ungemein Spaß, den Leuten von Tsuburaya bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Dieses Making Of bezieht sich nur auf die Ultra-Szenen, die im Studio gedreht wurden. CGI-Arbeit sowie die Dreharbeiten mit den Schauspielern wurden nicht berücksichtigt.
Bandai Visual veröffentlichte auch bei diesem Ultraman-Film eine sehr gute DVD, die uneingeschränkt empfehlenswert ist. Zwar blieben die weiträumigen Extras aus, dafür überzeugen das tolle Bild sowie der wuchtige Ton. Eine Motivationsbremse wird für einige Leute eventuell der Preis der DVD sein. Diese kostet nämlich keine 3800 Yen (wie die Filme von 2001 bis 2004), sondern satte 5000 Yen!

Wertung:

Bild -> 9 / 10 Punkten
Ton -> 9 / 10 Punkten
Untertitel -> -
Extras -> 4 / 10 Punkten

Abschliessende DVD-Gesamtwertung: 8 / 10 Punkten!!

Fazit:

Ein ganz großer Film! Fehlende Monster, ausgebliebene Städtezerstörungen, sowie das etwas langatmige, zweite Viertel vermiesen allerdings den vollkommenen Spaß am letzten "Ultraman Tiga"- Movie. Trotzalledem wieder sehr empfehlenswert: 8 /10 Punkten!! -Morty

Galerie:

DVD-Cover: http://img403.imageshack.us/img403/3579/6452a36anc7.jpg

Ultra-Krieger: http://img96.imageshack.us/img96/2782/finalodyssey5tz5.jpg

Team GUTS: http://img413.imageshack.us/img413/5240/finalodyssey7fv0.jpg

Tiga stellt sich zum Kampf: http://img259.imageshack.us/img259/1571/finalodyssey18te5.jpg

Trailer 1: http://youtube.com/watch?v=nwHjTWS1rgI

Trailer 2: http://youtube.com/watch?v=dnEiUaIB7yo

4.7.07 19:38


Ultraman (2004)

Alternativtitel: "Ultraman - The Next"; Regie: Kazuya Konaka; Produzent: Kiyoshi Suzuki; Drehbuch: Kei'ichi Hasegawa; Musik: Tak Matsumoto; Special Effects: Yûichi Kikuchi
Darsteller, u.a.: Tetsuya Bessho(Maki); Kyôko Toyama(Sara); etc.
Lauflänge: ca. 97 Minuten

Zu Beginn des Filmes beobachten wir den Piloten Maki, der in seinem Kampfjet einsteigt. Aus dem Off erzählt sein Sohn davon, wie stolz er auf seinen Vater ist. Kurz darauf spricht Maki mit einem Kameraden darüber, wie er als Kind einen Kampfjet sah und den Traum hatte, ebenfalls wie ein "Silberner Meteor" durch die Luft zu fliegen. Desweiteren sprechen sie darüber, dass Maki demnächst aus dem Dienst ausscheiden wird, da er mehr Zeit für seinen schwerkranken Sohn haben will, dessen Tod nicht mehr fern sein könnte.
Inzwischen nimmt in einem Laborgebäude eine grausige Kreatur reissaus.
Auf dem Luftwaffenstützpunkt wird Alarm geschlagen. Eine unbekannte Energiesignatur ist auf dem Radar aufgetaucht, und Maki soll mit seinem Jet nachsehen. Doch alles was Maki sieht, ist ein grelles Licht, mit dem er schließlich kollidiert. Seine Maschine wird zerstört, er selbst sieht in einem Sinnesrausch eine riesige Lichtgestalt.
Was danach geschieht, weiß er später nicht mehr. Seinen Vorgesetzten kann er keine Erklärung bieten. Doch eine Wissenschaftlerin aus dem Laborgebäude interessiert sich sehr für ihn.
Maki verabschiedet sich aus dem Dienst und wird Pilot bei einem Rundflugservice. Während er privat viel Spaß mit seiner Familie hat (wobei er von der Wissenschaftlerin beobachtet wird) fliegt er beruflich Fotografen und Touristen durch die Gegend. Bis eines Tages die Wissenschaftlerin bei ihm im Flugzeug sitzt. Als sie in der Luft sind, werden sie von Militärflugzeugen umzingelt, die Wissenschaftlerin, deren Name Sara ist, hält eine Waffe gegen Makis Kopf. Er wird gezwungen, zu einem geheimen Stützpunkt zu fliegen, wo man ihn in Gewahrsam nimmt. Als ihm der Grund hierfür erklärt wird, kann er es kaum glauben: Ein anderer wurde schon vor ihm von einem grellen Licht getroffen und verwandelte sich schließlich in die Kreatur vom Anfang. Das Monster, dem man den Codenamen "The One" gegeben hat, kann andere Lebewesen absorbieren und so ihre Energie und Fähigkeiten in sich aufnehmen. Auf einem Videoband wird Maki vorgespielt, wie der Mann in frühem Mutationsstadium vom Eintreffen eines Anderen prophezeit. Nun wird vermutet, dass dieses Andere mit Maki verschmolzen ist. Auf die Frage, welchen Codenamen man ihm zu geben gedachte, antwortet Sara: "'Next'!... Möglicherweise."
Da melden sich Visionen in Makis Kopf. Erhöhte Sinne kündigen ihm das Nahen von The One. Maki, der als Köder für das Monster geplant war, wird eingesperrt, alles rings um seine Zelle herum von Soldaten umzingelt. Da taucht The One auf! Eine garstige, reptilienhafte Gestalt von gut 3 Metern macht sich zur Zelle auf, als es von den Soldaten ins Kreuzfeuer genommen wird. Doch lange kann das The One nicht aufhalten. Er ruft Würmer und andere Kleintiere zu sich und absorbiert sie, woraufhin er nochmal mutiert und zu einer Größe von etwa 15 Metern heranwächst. Mit seinem langen Schwanz plättet er einige Soldaten, nur wenigen gelingt es, zu fliehen. Sara wird der Weg abgeschnitten, als The One sie bemerkt.
Gerade, als er sie anfallen will, fliegt die Zellentür aus den Angeln und weit durch die Luft. Maki kommt aus seiner Zelle und stellt sich The One entgegen. Das Monster zögert nicht lange und schmettert den Mann mit seinem Schwanz gegen eine Wand. Da mutiert auch Maki, Energielinien werden auf seinem Gesicht sichtbar und ein Leuchten umgibt ihn. Er verwandelt sich in einen 15 Meter hohen Humanoiden in silberner Rüstung. Ein Kampf entbrennt zwischen The One und Next, der sich gewaschen hat.
Im Verlauf des Kampfes rettet Next Sara das Leben und fängt Ones Schwanz mit seinem Körper ab. Gerade als Next die Oberhand gewinnt, beginnt das rote Leuchtsymbol auf seiner Brust an zu pulsieren, seine Energie wird knapp. Erschöpft bricht er fast zusammen, während One das Weite sucht.
Stunden später wacht Maki auf, zurück in seinem menschlichen Körper. Von Sara erfährt er, dass Next offenbar kein wildes Monster wie One ist, sondern dass Maki sich als Next unter Kontrolle hat. The One wird inzwischen in der Nähe der Stadt vermutet. Maki wird man am Leben lassen, damit er dem Monster entgegentreten kann. Der Pilot weiß nicht, was er davon halten soll, doch die Alternative bedeutet Tod. Als er in die Stadt gebracht werden soll, bemerkt er mit seinen übermenschlichen Sinnen, dass sein Sohn in der Schule zusammengebrochen ist. Maki nimmt Reissaus, um ins Krankenhaus zu fahren, dabei wird er von Sara verfolgt. Im Krankenhaus gibt sie ihm zehn Minuten, um nach seinem Sohn zu sehen, dann müssen sie weiter nach The One suchen. Am Krankenbett seines Sohnes erfährt Maki, dass es sich nur um einen leichten Schub gehandelt hat und der Junge wieder auf die Beine kommt. Dieser bittet Maki, wieder an die Arbeit zu gehen, denn er wäre stolz darauf, dass sein Vater Pilot sei. Nach einem gefühlvollen Abschied von seiner Frau eilt Maki zurück zu Sara. Auf der Fahrt gesteht sie ihm, dass der Mann, der zu One wurde, einst ihr Geliebter war. Sie hätte ihn im Labor töten können, als er ausbrach, doch hatte sie es nicht über sich gebracht.
Das Militär hat den Aufenthaltsort von The One inzwischen ausfindig gemacht. Sofort fahren Maki und Sara zu dem unterirdischen Komplex. Mit Widerwillen lassen die Soldaten die beiden an sich vorbei. In der riesigen Halle treffen sie auf The One, doch ist er inzwischen wieder zum Menschen geworden. Mit ängstlicher Stimme fragt er Sara, was passiert sei, und wo er sei. Sie antwortet ihm unter Tränen, er sei im Himmel, denn er wäre längst tot. Nun feuert sie fünfmal mit ihrer Waffe auf ihren Geliebten. Doch dieser reisst sie an sich, die Kugeln haben nur wenig Wirkung. Klar, da Sara viermal danebengeschossen hat, wie wir von One erfahren. Was er nicht bedacht hat, ist dass Sara nun noch einmal aus unmittelbarer Nähe schießt. Verwundet lässt er sie fallen und ruft erneut Kleintiere, um diese zu absorbieren. Maki verwandelt sich in Next, um One Einhalt zu gebieten. Erneut kommt es zu einem Gefecht, doch bald hat The One die Nase voll und absorbiert erneut Kleintiere, diesmal sogar Ratten, und wächst diesmal ins Unermessliche. Er bricht durch die Decke und macht nun die Stadt unsicher. Die Menschen fliehen in Panik. Next springt mit Sara in der Hand durch das Loch im Boden und setzt sie auf der Straße ab. Da bemerkt er, dass ein Gebäudeteil auf ein kleines Mädchen zu fallen droht. Schnell eilt Next zum Ort des Geschehens und mutiert dabei, er bekommt rote Streifen und wächst im selben Maße wie The One. In dieser Größe kann er den Gebäudeteil abfangen und das Mädchen so retten. Nun macht er sich auf in den Kampf mit The One...

Bildergalerie:
DVD-Cover
Maki
Maki verwandelt sich
Next stellt sich The One entgegen
Schlacht um die Stadt
Next fliegt

"Ultraman" ist ein Neustart, der sich gewaschen hat! Mit ungewohnt realistischen und erwachsenen Erzählmethoden wird hier eine Variante des Mythos geschildert, wie er durchaus denkbar wäre. Dieser Film steht Hollywoods Blockbustern in nichts nach, und das bei umgerechnet gerade mal 6 Millionen US-Dollar Gesamtbudget! Dieser Film eignet sich auch gut dafür, in die Welt von Ultraman einzusteigen, da er überhaupt kein Vorwissen erfordert und auch eher den westlichen Sehgewohnheiten entspricht. Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen.
Leider ist der Film bisher weder in Europa noch in Nordamerika auf DVD erschienen. Daher muss man entweder zur sehr gelungenen, aber auch recht teuren Japan-DVD (welche ausnahmsweise sogar Englische Untertitel bietet) oder die billigere Hongkong-DVD (welche hin und wieder bei Ebay.com zu ersteigern ist) mit eher mangelhaften Englischen Untertiteln vorlieb nehmen. Jedenfalls, bis es zu einer US-DVD des Filmes kommt, was gerüchteweise schon in 2007 der Fall sein könnte. Hoffen wir's!
4.1.07 23:39





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